Cremiges Hähnchen-Gemüse-Ragout aus dem Ofen

Alltagstauglich · wärmend · Familienküche ohne Stress

Dieses Gericht ist ideal für Ende Februar, wenn man genug von Eintöpfen hat, aber noch keine Lust auf leichte Sommerküche. Es kommt fast von allein aus dem Ofen, lässt sich gut vorbereiten und reicht locker für eine fünfköpfige Familie.

Der Februar ist bei uns oft ein Organisationsmonat. Termine, Schule, Arbeit – alle sind unterwegs, aber abends sollen trotzdem alle zusammen essen. 

Genau dafür ist dieses Ragout gedacht. Kein hektisches Braten in letzter Minute, sondern ein Gericht, das ruhig vor sich hin gart und am Ende einfach da ist. Warm, cremig, verlässlich.

Ich mache es gern an Tagen, an denen klar ist, dass nicht alle gleichzeitig am Tisch sitzen.

 Man kann es im Ofen warm halten, niemandem wird etwas trocken, und jeder bekommt eine ordentliche Portion. Für mich ist das echte Familienküche.

Cremiges Hähnchen-Gemüse-Ragout - sanft geschmort im Ofen

  • 1,2 kg Hähnchenbrust oder Hähnchenoberkeulen ohne Knochen
  • 3 große Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 300 g Champignons
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Zwiebel
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • Paprikapulver edelsüß
  • 2 Esslöffel Öl oder Butter
  • 200 ml Sahne
  • 300 ml Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • 1 Teelöffel Thymian oder Majoran
  • optional etwas Zitronensaft
  • optional Petersilie zum Bestreuen

Der Backofen wird auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Eine große Auflaufform oder ein Bräter wird leicht eingefettet. Das Hähnchenfleisch wird in grobe Stücke geschnitten, gesalzen und gepfeffert und direkt in die Form gelegt.

Karotten werden geschält und in Scheiben geschnitten, der Lauch in Ringe, Champignons je nach Größe halbiert oder geviertelt. Zwiebel und Knoblauch werden fein gehackt. Alles kommt zum Fleisch in die Form.

Öl oder Butter werden darüber verteilt, dann wird alles einmal gut durchgemischt. Sahne und Brühe werden angegossen, die Kräuter und das Paprikapulver kommen dazu. Die Flüssigkeit soll das Gemüse nicht ganz bedecken, sondern nur umspülen.

Die Form wird abgedeckt und für etwa 45 Minuten in den Ofen geschoben. Danach wird der Deckel entfernt und das Ragout nochmals 15 bis 20 Minuten offen gegart, bis die Soße leicht eindickt und alles weich ist. Vor dem Servieren abschmecken, bei Bedarf mit etwas Zitronensaft abrunden.

Typische Fehler und wie man sie rettet

  • Ist die Soße zu dünn, offen noch etwas weitergaren.
  • Wird das Fleisch trocken, war die Hitze zu hoch oder die Abdeckung zu früh weg.
  • Fehlt Geschmack, hilft Salz oder ein Spritzer Zitronensaft.

Varianten und Tipps

  • Mit Erbsen oder Brokkoli wird es noch frischer.
  • Statt Sahne funktioniert auch Frischkäse oder Crème fraîche.
  • Reste lassen sich am nächsten Tag gut aufwärmen.