Einfach · sättigend · ehrliche Resteküche
Dieses Eierfrikassee ist ein klassisches Alltagsgericht für die Tage nach Ostern. Viele gekochte Eier, eine helle, ruhige Sauce und Zutaten, die man meist im Haus hat. Ideal, um Ostereier sinnvoll aufzubrauchen und trotzdem ein richtiges Mittagessen auf den Tisch zu bringen.
Nach Ostern wird es stiller. Der Besuch ist weg, der Braten gegessen, der Kühlschrank aber noch nicht leer. Da liegen sie dann, die hartgekochten Eier, von vorgestern, ordentlich und zu schade zum Wegwerfen. Genau für solche Tage ist das Eierfrikassee gemacht.
Früher war das kein Notessen, sondern eine Selbstverständlichkeit. Eier waren wertvoll, und man hat sie genutzt. Das Frikassee brauchte kein Fleisch, keinen großen Aufwand und keine Aufmerksamkeit.
Es kochte ruhig vor sich hin, während man den Alltag wieder aufgenommen hat.
Grete hat dieses Gericht immer geschätzt, weil es verlässlich ist. Die Sauce verlangt Geduld, aber keine Hektik. Man rührt, man schmeckt ab, man lässt ziehen. Die Eier bleiben ganz, die Sauce glatt, und am Ende steht ein Essen da, das satt macht und gut tut.
Serviert wird schlicht. Salzkartoffeln oder Reis dazu, vielleicht etwas Petersilie. Mehr braucht es nicht. Und wie so oft gilt: Am nächsten Tag schmeckt es fast noch besser.
Eierfrikassee - klassisch, cremig und ruhig gekocht
- 8-10 hartgekochte Ostereier
- 40 g Butter
- 40 g Mehl
- 750 ml Gemüsebrühe oder milde Hühnerbrühe
- 150 ml Milch
- Salz
- weißer Pfeffer
- Muskatnuss
- 1 kleine Zwiebel
- 1 Lorbeerblatt
- optional etwas Zitronensaft
- optional gehackte Petersilie
Die Eier werden geschält und je nach Geschmack geviertelt oder grob geschnitten. Nicht zu klein, man soll sie noch erkennen.
In einem Topf wird die Butter bei mittlerer Hitze geschmolzen. Die fein gewürfelte Zwiebel wird darin glasig, ohne Farbe zu nehmen. Das Mehl wird eingerührt und kurz angeschwitzt, bis es leicht nussig riecht, aber hell bleibt. Unter ständigem Rühren kommt die Brühe dazu, danach die Milch. Das Lorbeerblatt wird eingelegt.
Die Sauce lässt man nun etwa zehn Minuten leise ziehen. Sie soll glatt sein, cremig und nicht dick. Gewürzt wird mit Salz, weißem Pfeffer und einer kleinen Prise Muskat. Erst wenn die Sauce rund schmeckt, werden die Eier vorsichtig untergehoben. Nicht mehr stark kochen lassen, nur noch fünf Minuten ziehen lassen und abschmecken. Wer mag, gibt am Ende einen Spritzer Zitrone dazu.
Typische Fehler und wie man sie rettet
- Ist die Sauce zu dick, hilft etwas warme Milch oder Brühe.
- Schmeckt sie mehlig, braucht sie mehr Zeit bei niedriger Hitze.
- Gerinnt sie, war sie zu heiß - sofort vom Herd ziehen und glatt rühren.
Varianten und Tipps
- Mit Erbsen oder Spargelstücken wird das Frikassee frühlingshaft.
- Etwas Sahne statt Milch macht die Sauce runder.
- Reste lassen sich gut aufwärmen, aber nicht mehr kochen.
Gretes Tipp
Eierfrikassee wird nicht besser durch Hitze, sondern durch Geduld.
… feines Haarsieb für Saucenansatz * …
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